AUTOMOBIL

Crashtests und Fahrzeugsicherheit

Crashtests: Wenn es auf Millisekunden ankommt und Präzision Leben retten kann

Sicherheitssysteme in Fahrzeugen müssen im Ernstfall einwandfrei funktionieren. Daher erfordern Crashtests Sensoren, die extreme Beschleunigungen und extrem schnelle Stoßereignisse mit herausragender Genauigkeit erfassen können.

Die uniaxialen, piezoresistiven Beschleunigungssensoren FUTURESES H201, FUTURESES H64M oder FUTURESES H52M mit sehr guter Dynamik und verschiedensten Messbereichen (100-6000 g) erfassen sehr schnelle Stoßimpulse über den Frequenzbereich von 0 Hz (DC) bis 7000 Hz. Sie kommen daher bei Crashtests am Gesamtfahrzeug zum Einsatz. Das komplette Fahrzeug wird mit definierter Geschwindigkeit gegen ein Hindernis gefahren. Ziel ist die Überprüfung der strukturellen Integrität der Fahrzeugkarosserie.

Bei Crashtests mit Dummys (Insassenschutztest) werden u. a. die uniaxialen FUTURESES H64C und die triaxialen FUTURESES H68C eingesetzt, da diese die Normen SAE-J211 für Messtechnik bei Aufpralltests und SAE-J2570 für Sensoren in Anthropomorphic Test Devices (ATD) erfüllen. Spezielle Dummys (Männer, Frauen und Kinder) werden mit den piezoresistiven Beschleunigungssensoren ausgestattet, um jene Kräfte zu messen, die bei einem Unfall auf den Körper einwirken. Ziel ist die Bewertung des Insassenschutzes. Es wird die Belastung des menschlichen Körpers durch Sicherheitsgurte, Airbags und Sitze ermittelt, um die Wahrscheinlichkeit lebensgefährlicher Verletzungen zu evaluieren.

Für Fußgänger-Crashtests eignen sich insbesondere die uniaxialen FUTURESES H40. Diese piezoresistiven Beschleunigungssensoren mit kritisch gedämpftem (Dämpfungsmaß = 0,7) Frequenzbereich bis ca. 1000 Hz werden an Dummy-Komponenten installiert (zum Beispiel an Beinen oder am Kopf), die mit genormten Geschwindigkeiten auf das Fahrzeug prallen. Ziel ist die Minimierung äußerer Verletzungen. Der Test bewertet, ob Motorhaube, Windschutzscheibe und Stoßfänger ausreichend nachgiebig sind, um den Aufprall eines Fußgängers oder Radfahrers abzufedern.

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Sensorauswahl

FUTURESES H64C

Uniaxial, piezoresistiv
Messbereich: ±50 bis ±6000 g
Frequenzbereich (±10 %): DC bis 7000 Hz
SAE J211

FUTURESES H64M

Uniaxial, piezoresistiv
Messbereich: ±50 bis ±6000 g
Frequenzbereich (±10 %): DC bis 7000 Hz
SAE J211

FUTURESES H68C

Triaxial, piezoresistiv
Messbereich: ±500 und ±2000 g
Frequenzbereich (±10 %): DC bis 7000 Hz
SAE J211 & SAE J2570

FUTURESES H201

Uniaxial, piezoresistiv
Messbereich: ±100 bis ±2000 g
Frequenzbereich (±10 %): DC bis 5000 Hz
Geringes Gewicht

FUTURESES H52M

Uniaxial, piezoresistiv
Messbereich: ±100 bis ±2000 g
Frequenzbereich (±10 %): DC bis 5000 Hz
Geringes Gewicht

FUTURESES H30

Triaxial, piezoresistiv
Messbereich: ±500 bis ±20000 g
Frequenzbereich (±10 %): DC bis 15000 Hz
SAE J211

Alle Branchen​ auf einen Blick

ASC liefert hochpräzise Inertialsensor-Lösungen für anspruchsvolle Messaufgaben in verschiedenen Branchen. Unsere Ingenieure verfügen über fundierte Kenntnisse in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen – beispielsweise im Schienenverkehr, in der Automobilindustrie oder bei Systemen zur Zustandsüberwachung von Bauwerken. Entdecken Sie jetzt die vielfältigen Möglichkeiten, die Ihnen die Sensoren von ASC bieten.

Service

Presse: Köhler + Partner GmbH

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Anfrage: Crashtests und Fahrzeugsicherheit

Anzahl Achsen
Anzahl Achsen
Sensortechnologie
Sensortechnologie
Temperatur min - max
Temperatur min - max
Sensorart
Sensorart

ASC 3521MF

Uniaxial, kapazitiv
Messbereich: ±2 bis ±200 g
Rauschdichte: 10 bis 680 µg/√Hz
Frequenzbereich (±5 %): DC bis 2900 Hz

ASC 5515LN

Triaxial, kapazitiv
Messbereich: ±2 bis ±400 g
Rauschdichte: 7 bis 400 µg/√Hz
Frequenzbereich (±5 %): DC bis 2000 Hz