ASC IMU ermöglicht effizientes Rangieren von Güterzügen

Im Forschungsprojekt SAMIRA wird ein Fahrerassistenzsystem entwickelt, das zeit- intensive Rangierfahrten von Güterzügen vereinfachen soll. Die hochgenaue ASC IMU 7 spielt darin eine Schlüsselrolle: Sie übermittelt ständig die exakte Position des Zuges an den Lokrangierführer. Das Fernziel ist eine komplett autonome Abwicklung von Rangiervorgängen.

Bisher werden Rangierfahrten mit langen Güterzügen im Zwei-Mann-Betrieb durchgeführt, denn der Ein-Mann-Betrieb ist wegen der langen Wegzeiten zu zeitintensiv und der Einsatz von Funkfernsteuerungen zu unsicher. Das Problem: In der Branche herrscht Personalknappheit und durch die langen Fahrzeiten haben Güterzüge große Wettbewerbsnachteile im Vergleich zu LKW.

Das von der EU geförderte SAMIRA-Projekt arbeitet deshalb an einem Fahrerassistenzsystem, das den Güterverkehr effizienter machen soll. Es besteht aus einer elektronischen Kamera und Sensoren am Zugschluss. Durch sie hat der Lokrangierführer das Zugende vom Führerhaus jederzeit im Blick, muss keine weiten Wege mehr zurücklegen und kann die Rangierfahrten alleine durchführen.

Die ASC IMU 7 sorgt dafür, dass der Lokführer jederzeit die exakte Position seines Zuges kennt. Sie wurde für die hochgenaue Navigation von Fahrzeugen konzipiert und kann deren Position mit ihren sechs Freiheitsgraden permanent überwachen. Bis 2022 wollen die Fachhochschule Aachen, die ARIC GmbH und RheinCargo das Assistenzsystem zur Marktreife bringen.

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Anzahl Achsen
Anzahl Achsen
Sensortechnologie
Sensortechnologie
Temperatur min - max
Temperatur min - max
Sensorart
Sensorart

KS78C.10

Uniaxial, IEPE
Messbereich: ±500 g
Frequenzbereich (±10 %): 0,7 Hz bis 18 kHz
Skalierungsfaktor: 10 mV/g

ASC 5421MF

Triaxial, kapazitiv
Messbereich: ±2 bis ±200 g
Rauschdichte: 10 bis 680 µg/√Hz
Frequenzbereich (±5 %): DC bis 2900 Hz