
ASC 5411LN
Triaxial, kapazitiv
Messbereich: ±2 bis ±400 g
Rauschdichte: 7 bis 400 µg/√Hz
Frequenzbereich (±5 %): DC bis 2000 Hz
Damit Pistenraupen zuverlässig arbeiten und Nacht für Nacht perfekte Pisten präparieren können, muss die eingebaute Technologie extremen Belastungen und klimatischen Bedingungen standhalten. Maximale Haltbarkeit und Leistung werden durch eine Kombination aus rigorosen Tests und Monitoring im Echteinsatz erreicht. Robuste, hochpräzise ASC MF-Beschleunigungssensoren helfen dabei sowohl im Labor als auch draußen in den Bergen.
Während sich diese Wintersaison dem Ende zuneigt, haben sich Pistenraupen in der nördlichen Hemisphäre auf unterschiedlichsten Geländen, Höhenlagen, Schnee- und Wetterbedingungen bewährt. Um ihre Betriebsstabilität und volle Produktivität zu gewährleisten, müssen sie vor Inbetriebnahme jedoch einen strengen Testprozess durchlaufen.
Die Testreihe besteht in der Regel aus einem dreistufigen Prozess. In jedem Schritt kommt hochpräzise, robuste Sensortechnologie zum Einsatz. Für die Prüfung von Pistenraupen eines weltweit führenden Herstellers lieferte ASC spezielle Medium Frequency (MF) Beschleunigungssensoren der Serien ASC 4421MF (uniaxial) und ASC 5521MF (triaxial) nach Italien und Kanada.
Basierend auf bewährter MEMS-Technologie und dem kapazitiven Funktionsprinzip erzielt die ASC MF-Serie hervorragende Testgebnisse. Ihr großer Messbereich (2 g bis 200 g), breiter Frequenzgang (DC bis 7 kHz) und hervorragende Temperatur- und Langzeitstabilität sorgen für hohe Genauigkeit und Wiederholbarkeit über lange Testzeiträume unter wechselnden Bedingungen.
Das fortschrittliche Feder-Masse-Dämpfungssystem der ASC MF-Accelerometer bietet weitere wichtige Vorteile wie die Erfassung kleinster konstanter und linearer Beschleunigungen (<10 µg) und eine jederzeit störungsfreie Datenerfassung: kein Signalverlust und keine Einschwingzeit (nach starken Stößen, Überlastungsereignissen oder während der Anlaufphase).
Zunächst werden die Fahrzeuge in ihrer tatsächlichen Einsatzumgebung evaluiert. Für diese „Pistentests“ werden sie mit umfassender mobiler Messtechnik ausgestattet, um realistische Belastungsprofile aufzuzeichnen. Sensoren erfassen die Kräfte, Drehmomente und Vibrationen während der Fahrt über die Piste, woraus das kumulierte Belastungsprofil errechnet wird, welches auf die Raupe in ihrer einzigartigen Bergumgebung einwirkt. Diese Erfassung der Belastungsdaten (RLDA) dient als Grundlage für die anschließende Prüfstand-Simulation.
In der zweiten Testphase werden diese Felddaten auf stationäre Prüfstände im Labor übertragen, um das Fahrzeug und seine Komponenten zu analysieren und zu verbessern. Die Prüfstände simulieren unter kontrollierten Bedingungen die extremen Fahrbelastungen und Widerstände, die in alpinen Regionen auftreten. Zum Beispiel, um die Haltbarkeit von Getrieben, Achsen und anderer hochbeanspruchter Teile zu verbessern. Da Pistenraupen auf Steigungen von bis zu 100 % (45°) eingesetzt werden, werden die Funktionen der Motorschmierung und Tanksysteme auf extremen Neigungen genauestens geprüft. Andere Komponenten wie Hydraulikschläuche oder die Fahrerkabine werden Ermüdungstests unterzogen, um sicherzustellen, dass sie den Vibrationen langfristig standhalten.
Umfangreiche Feldtests vervollständigen schließlich den Validierungsprozess, bevor ein neues Fahrzeug in Serie geht. Sie können sich über ganze Skisaisonen erstrecken. Neben Fahrzeugsicherheit, Haltbarkeit und Leistung steht auch der Fahrkomfort im Fokus, um gesunde Fahrer und weniger Ausfallzeiten zu gewährleisten. So werden beispielsweise Fahrersitze im realen Einsatz bewertet, um die Stoß- und Vibrationsdämpfung zu validieren und die Belastung für den Fahrer zu minimieren. Zur Simulierung des Langzeiteinsatzes werden Prototypen häufig für eine gesamte Saison im Schichtbetrieb eingesetzt, um die Verschleißmuster unter Dauerbelastung zu analysieren.
Das Ergebnis: zuverlässige Fahrzeuge für frisch präparierte Pisten während der gesamten Wintersaison – für anhaltend gute Präparationsqualität und zufriedene Wintergäste.
Mehr erfahren:
ASC 4421MF uniaxialer Beschleunigungssensor
ASC 5521MF triaxialer Beschleunigungssensor

Triaxial, kapazitiv
Messbereich: ±2 bis ±400 g
Rauschdichte: 7 bis 400 µg/√Hz
Frequenzbereich (±5 %): DC bis 2000 Hz

Uniaxial, IEPE
Messbereich: ±50 bis ±1000 g
Frequenzbereich (±10 %): 0,3 Hz bis 10 kHz
Skalierungsfaktor: 5 mV/g bis 100 mV/g
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen