20 Jahre Transformation in der Sensortechnologie

2026 feiert ASC Sensors sein 20-jähriges Firmenjubiläum. Was als lokales Unternehmen mit zwei Teilzeitmitarbeitern begann, hat sich zu einem weltweit führenden Innovationsmotor für inertiale Sensortechnik und umfassende Sensorsystemlösungen entwickelt.

Vom Produkt zur Komplettlösung

“Das Jubiläum folgt auf das erfolgreichste Geschäftsjahr unserer Geschichte, 2025“, verrät Renate Bay, Geschäftsführerin des deutschen Sensorspezialisten. Das Geschäft von ASC hat sich über die letzten zwei Jahrzehnte auch vollkommen gewandelt. Fertigte man zu Beginn kostengünstige Sensorprodukte für Sicherheitstest in der Automotive-Branche, ist man heute mit analogen, digitalen und smarten Sensoren für vielfältige Sektoren und fortschrittliche Anwendungen wesentlich breiter aufgestellt.

Das aktuelle, große Produktportfolio von ASC-Inertialsensoren umfasst kapazitive, quarzbasierte und IEPE-Beschleunigungssensoren, Drehratensensoren und IMUs. Die digitalen Sensoren kommen mit USB- oder CAN-Schnittstellen, flexiblen Kabeln und Steckern, um Systemintegration und Datenübertragung zu erleichtern. Zu den jüngsten Innovationen gehört beispielsweise der ASC DiSens EQ „plug & play” Beschleunigungssensor mit hochauflösender Analog-Digital-Wandlung und Datenverarbeitung über USB-Schnittstelle – für spontane, hochwertige Bauwerksinspektionen, die bequem „im Vorbeigehen“ durchgeführt werden können.

 „Wir konnten in vielen Bereichen marktführende Innovationen entwickeln, um das Geschäft unserer Kunden zu stärken“, so Bay. Der Erfolg von ASC Sensors beruht auf hochqualitativer Sensortechnologie, deutscher Präzision und einer unbeirrten Ausrichtung nach den Bedürfnissen seiner Kunden.

Innovationsvorsprung durch Kundenfokus

“Letzteres hat sich zu einem schlagenden Vorteil entwickelt, sowohl für unsere Kunden als auch für uns selbst“, sagt Bay. Denn es ist nur auf Grundlage tiefer Einblicke und eines echten Interesses und Verständnisses für die Realitäten auf Kundenseite möglich, bessere Lösungen zu finden und den Status Quo zu verändern.

Zum Beispiel kooperiert ASC derzeit mit dem europaweit führenden Dienstleister für Ingenieur- und Prüfdienstleistungen im Eisenbahnsektor. Ziel des gemeinsamen Entwicklungsprojekts ist es, ein neuartiges, smartes Sensorsystem für kontinuierliches Schienenmonitoring (Continuous Track Monitoring) und proaktive Instandhaltung zu operationalisieren. Kabellos 24/7 aus Hochgeschwindigkeitszügen im aktiven Fahrbetrieb durchgeführt, sollen damit Betriebsunterbrechungen minimiert und die Kapazität, Effizienz und Sicherheit der Bahnnetze gesteigert werden.

“Da wir unsere Lösungen intern entwickeln, können wir die Resultate dann auch auf andere Branchen anwenden“, so Bay. In den letzten Jahren konnten so mehrere spezielle Sensorserien entwickelt werden, die einen klaren Mehrwert für Kunden bringen.

Anwendungsspezifische Sensor-Serien und Kalibrierservice

Für die ASC RAIL-Serie wurden zum Beispiel analoge Accelerometer und Gyroskope nach EN 50155 und weiteren relevanten Bahnnormen qualifiziert. Dies reduziert den individuellen Dokumentationsaufwand für Bahnbetreiber erheblich. Diese können nun zu fertigen Komponenten der RAIL-Serie greifen, um individuelle Sensorsysteme zusammenzustellen, die nationalen und internatonalen Standards entsprechen. Das spart Zeit und Budget und hilft dabei, die Kapazität, Sicherheit und Produktivität der Bahnnetze auszubauen.

Oder die ASC QBA-Serie: eine Gruppe hochwertiger servo-balanced Quarz-Beschleunigungssensoren, speziell entwickelt für schwierige Messaufgaben im Brücken- und Gebäudemonitoring. Sie wurden vor Kurzem in ein 3,4 km langes Viadukt einer neuen Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke in Großbritannien verbaut. Darüber hinaus können sie helfen, komplizierte Messaufgaben bei Zugvibrationen und -neigungskontrolle, seismischen Bewegungen sowie in der Luft- und Raumfahrt zu lösen.

Ein weiterer Kundenservice von ASC ist die Kalibrierung von Inertialsensoren aller Bauarten. Das akkreditierte ASC-Kalibrierlabor bietet sowohl Werks- als auch DAkkS-Kalibrierungen nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 für die Messgröße Beschleunigung. Eine Werkskalibrierung ist zudem auch erhältlich für die Messgröße Winkelgeschwindigkeit von Drehratensensoren und IMUs.

Führende Forschungspartnerschaften

“Wir investieren laufend in neue Forschung, um Sensortechnologie-Innovation und unser Produktportfolio zu fördern“, sagt Bay. Zum Beispiel ein kürzliches Hyperloop-Pilotprojekt gemeinsam mit der Technischen Universität Delft, Niederlande; Mikrogravitationsforschung am Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) an der Universität Bremen; oder ein Programm mit der deutschen Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), das neue digitale Methoden zur strukturellen Brückenüberwachung unter Verwendung  des smarten Beschleunigungssensors ASC AiSys ECO evaluiert.

Das Gleiche gilt für den Bereich Automotive, wo die robusten, hochpräzisen ASC-Sensoren und IMUs von globalen Pkw-, Nutzfahrzeug- und Spezialmaschinen-Herstellern eingesetzt werden. „Oft beginnt es mit Unterstützung bei der Umsetzung einer neuen Idee“, berichtet Bay. Zum Beispiel bei Hochspannungsbatterietests oder Schwingungskontrolle für E-Fahrzeuge, die andere Phänomene als solche mit Verbrennungsmotor aufweisen und damit neue Herausforderungen mit sich bringen. „Wenn dies erfolgreich ist, entwickelt sich das Pilotprojekt oft zu einem umfassenderen Testprogramm oder geht in die Serie. Wir passen die Lösungen häufig an spezifische Anforderungen an, um die Sicherheit von Passagieren und Fracht zu gewährleisten und die Fahrzeugeffizienz zu maximieren. Viele Hersteller, Testzentren und Betreiber auf der ganzen Welt verlassen sich daher auf uns.“

„Wir sind stolz darauf, dass wir zu einem gefragten Kooperations- und Entwicklungspartner geworden sind, der zur Schaffung neuer Lösungen beiträgt. Unsere Investitionen in wegweisende Partnerschaften und Technologien werden auch weiterhin dazu beitragen, Leben und Unternehmen zu verändern.“

Successful worldwide, at home in Germany

Um Kunden rund um die Welt zufriedenzustellen, hat ASC Sensors ein Netzwerk aus technischen Vertriebspartnern aufgebaut. „Wir möchten, dass unsere Kunden Zugang zu kompetenten Partnern haben, die mit unserem Sensorportfolio vertraut sind. Um Bedürfnisse auf Augenhöhe besprechen und gemeinsam effektive Lösungen erarbeiten zu können“, erklärt Bay. „Jeder ASC-Partner auf den globalen Märkten wurde sorgfältig ausgewählt aufgrund fundierter technischer Expertise, branchenübergreifender Vernetzung und ausgeprägter Kundenorientierung.“ 

Infolge der geschäftlichen Expansion von ASC wuchs auch sein Team engagierter Fachleute am deutschen Stammsitz. „Wir haben in den letzten 20 Jahren nicht nur an Zahl, Fähigkeiten und Diversität gewonnen“, sagt Bay. „Wir sind auch zweimal aus unseren Büroräumen herausgewachsen.“ Heute hat ASC Sensors seinen Sitz in Pfaffenhofen an der Ilm, einer bayerischen Kleinstadt in strategisch günstiger Lage nahe von München.

Entscheidend ist, dass die wichtigsten Lieferanten und Produktionspartner des Unternehmens rund um denselben Standort angesiedelt sind. Dies ermöglicht enge Abstimmung und kurze Beschaffungs-, Entwicklungs- und Produktionszeiten. „Für unsere globalen Kunden gewährleistet dies eine schnelle Verfügbarkeit ihrer Sensorlösungen – selbst, falls diese eigens für sie entwickelt oder angepasst wurden“, fasst Bay zusammen.

Kontaktieren Sie uns, um mehr zu erfahren: www.asc-sensors.de/kontakt/

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Anzahl Achsen
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Sensortechnologie
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Temperatur min - max
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Sensorart
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ASC 4321MF

Uniaxial, kapazitiv
Messbereich: ±2 bis ±200 g
Rauschdichte: 10 bis 680 µg/√Hz
Frequenzbereich (±5 %): DC bis 2900 Hz

ASC OS-125MF-PG

Uniaxial, kapazitiv
Messbereich: ±2 bis ±200 g
Rauschdichte: 10 bis 680 µg/√Hz
Frequenzbereich (±5 %): DC bis 2900 Hz